Pflanzenarten
Falls eine Art der Mischung ausverkauft ist, behalten wir uns vor, alternativ die Ersatzarten welche an zweiter Stelle aufgeführt sind zu liefern.
1 x Leonurus cardiaca oder Tanacetum corymbosum
1 x Foeniculum vulgare oder Peucedanum cervaria
1 x Tanacetum vulgare oder Eupatorium cannabinum
1 x Cynoglossum officinale oder Salvia sclarea
1 x Verbascum lychnitis oder Verbascum nigrum
1 x Echinops spaerocephalus oder Onopordum acanthium
2 x Centaurea scabiosa oder Echinacea purpurea
2 x Geranium sanguineum oder Hieracium aurantiaca
2 x Euphorbia verrucosa oder Euphorbia cyparissias
2 x Clinopodium vulgare oder Origanum vulgare
Standort
Die Grossstauden-Mischung «Starke Stauden trocken» gedeiht am besten in sonnigen Beeten mit trockenem, durchlässigem Boden.
Gestaltung
Sobald die wärmende Frühlingssonne scheint, kann man förmlich zusehen, wie Grossstauden den Garten in eine üppige 3D-Landschaft verwandeln. Neben den Blüten lebt die Mischung ‚Starke Stauden trocken‘ insbesondere von den kontrastreichen Grün-und Silbertönen des Laubes. Die aufrechten Samenstände runden das Gartenjahr ab und bleiben als Winterstruktur stehen.
Die Mischung enthält total 15 Topfpflanzen und reicht für 4-5 m2 Fläche. Wobei die hoch wachsenden Stauden den Löwenanteil der Fläche bespielen und mit grosszügigen Abständen zueinander gepflanzt werden. Die niederen Arten sind als Einfassung für die Randbereiche angedacht. Für ein paar Farbtupfer im Frühling empfehlen wir Blumenzwiebeln zwischen die Horste zu setzen. Die Lücken welche durch die weiten Pflanzabstände der Solitärstauden entstehen, können im ersten Jahr mit zusätzlich mit einjährigen Blumen bepflanzt werden. Schon im zweiten Standjahr der Pflanzung werden sich die Lücken durch das Versamen der in der Mischung ‚Starke Stauden trocken‘ enthaltenen zweijährigen Arten von selbst schliessen. Für sehr grosse Beete wie sie z.B. im öffentlichen Raum vorkommen, reduzieren wir auf Anfrage die Anzahl Einfassungspflanzen im Verhältnis zu den Grossstauden.
Staudenhecke – Sichtschutz für Sitzplätze
Besonders in kleinen Gärten in denen Sträucher zu mächtig wären, sind Staudenhecken eine wunderbare Alternative, um Sitz- und Liegeplätze vor neugierigen Blicken zu schützen. Staudenhecken bieten dabei nicht 100%igen Sichtschutz – im Stehen ist ein «Schwatz durch die Blume» mit den Nachbarn immer noch möglich. Im Gegensatz zu architektonisch in Form geschnittenen Hecken, wirkt die Bepflanzung mit Grossstauden lebendiger und farbiger.
Grosse Pflanzflächen – wenig Pflege mit hohen Stauden
Grossflächige Bepflanzungen sind besonders pflegeleicht, weil die hoch wachsenden Stauden den Boden gut abdecken und aufkeimenden Unkräutern das Licht für die weitere Entwicklung stehlen. Nach einem Pflegedurchgang im Frühling müssen durch den Sommer fast nur in den Randbereichen Unkraut reguliert und heraushängende Triebe zurückgeschnitten werden. In grossen Pflanzflächen stützen sich die hohen Stauden gegenseitig und müssen in der Regel nicht aufgebunden werden. Im Winter lässt man aufrechte Stängel und Samenstände stehen – sie bilden schöne Strukturen und sind wertvolle Rückzugsorte für Insekten. Ab März werden die Stauden zurückgeschnitten, bei grossen Flächen kann dafür sogar der hoch eingestellte Balkenmäher oder die Heckenschere zum Einsatz kommen. Allerdings empfehlen wir noch eine Nachbearbeitung von Hand, um unpassende Keimlinge zu entfernen und punktuell nachzuschneiden. Danach wird das auf ca. 10cm zerkleinerte Schnittgut als Mulchschicht zwischen den Horsten verteilt. Das Mulchen hat zahlreiche Vorteile: Es keimt weniger Unkraut, der Boden trocknet weniger aus und zu guter Letzt zersetzt sich das Schnittgut in Nährstoffe für die Stauden und muss nicht abgeführt werden.
Quelle Fotos
Die Fotos sind dieser Mischung entstanden in einem Kundengarten des Landschaftsgärtners Remo Schönenberger (Atelier cum Barba, Murten). Flora di Berna durfte für dieses Projekt die Staudenbepflanzung planen und liefern.
- Grosse Flächen
- Pflegeleicht
- Staudenhecke




