Verbascum densiflorum - Grossblütige Königskerze

Verbascum densiflorumGrossblütige Königskerze

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⌀9-11cm Topf

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Die grossblütige Königskerze wächst an kiesigen Weg-und Strassenrändern.  Aus der grossen, wollig behaarten Blattrosette aufgrund der die Königskerze auch Wollblume genannt wird, stösst im Sommer ein imposanter bis 2m hoher Blütenstängel empor. Manchmal ist diese dicht mit gelben Blüten besetzte Kerze auch leicht verzweigt.  Im Gegensatz zur mehrjährigen schwarzen Königskerze (Verbascum nigrum)  ist die grossblütige Königskerze (Verbascum densiflorum) 2-jährig. Im ersten Jahr bildet sie die typische wollige Rosette, im zweiten die Blüte. Danach stirbt die Pflanze ab und sorgt durch Versamen für Nachkommen. Nektar, Blätter und Samen – Königskerzen bieten jede Menge Futter für Vögel und Insekten und deren Larven.

Standort im Naturgarten

Die grossblütige Königskerze wächst sowohl in Kiesgärten wie auch im nährstoffreichen Gartenboden, sie mag es eher trocken. In Gefässen ist es der grossen Pflanze meist zu eng. Da sie viel Platz einnimmt und sich reichlich versamt empfehlen wir sie für grosszügige Naturgärten und die Beetmitte wo sie mit ihrer auffälligen Blüte auch von Weitem noch gut sichtbar ist. Der Samenstand wird im Winter stehengelassen, er bildet eine schöne Struktur und ist Rückzugsort für Insekten und Futterquelle für Vögel.

Heilpflanze

Die grossblütige Königskerze ist eine bekannte Heilpflanze und ihre Blüten sind essbar. Am häufigsten findet sie Verwendung in Teemischungen für die Atemwege. Die in der Pflanze enthaltenen Schleimstoffe legen sich wie ein Schutzmantel auf die Schleimhäute, die Saponine helfen dabei, zähes Sekret zu lösen. Die Schleimstoffe tun auch anderen Schleimhäuten im Körper gut, so zum Beispiel denen im Magen.

Raupenfrass

Die Blüten aller Königskerzen werden gerne von Insekten besucht. Insbesondere die Wollblume wird jedoch häufig von der Raupe des Königskerzenmönchs (Cucullia verbasci)  gefressen bevor sie überhaupt zur Blüte kommt. Grundsätzlich lieben wir Schmetterlinge, aber das geht dann doch zu weit! Da die Raupen  vor allem im Sommer aktiv sind, lässt sich das Problem vermutlich mit gestaffelter Blütezeit und Aussaat verbessern. Wenn mehrere Pflanzen vorhanden sind, kann man zum Beispiel bei einigen die Kerzen ausbrechen damit die Rosette später, wenn die Raupen nicht mehr so aktiv sind, nochmals eine Blüte bilden können. Diesen Tipp in einer Bioterra-Zeitschrift gelesenen Tipp probieren wir nächstes Jahr aus. Wer genug Zeit hat, kann die Raupen dort absammeln oder mit einem Netz Schutz bieten. Die schwarze Königskerze (Verbascum nigrum) und die Lampen-Königskerze (Verbascum lychnitis) werden übriges von dieser Raupe in Ruhe gelassen.

Kreatives Jäten

Wenn die Sämlinge zu zahlreich sind, werden diejenigen die an einem ungünstigen Ort gekeimt sind einfach entfernt bevor sie eine kräftige Pfahlwurzel bilden. Welche stehengelassen werden ist ein sehr kreative Arbeit, jedes Jahr wird der Garten neu aussehen. Wer sich mehr für das Thema Gestalten mit versamenden Pflanzen interessiert ist mit dem Buch BlackBoxGardening gut beraten.

 

 

 

 

 

  • Wintergrüne Rosette
  • 2-jährig
  • Heilpflanze

Eigenschaften

  • Licht

    Halbschattig
    Sonnig

  • Boden

    Kiesgarten
    Durchlässig
    Gartenbeet

  • Blütenfarbe

    Gelb

  • Blütemonat
    Juli bis August
  • Höhe
    150-200cm
  • Nutzung

    Ungiftig
    Essbar
    Heilpflanze

  • Fauna

    Bienen
    Käfer
    Raupen
    Vögel
    Wildbienen

  • Herkunft

    Einheimisch
    Mittelland

  • Wuchsarten

    Rosette
    1-2 Jährig
    Versamen

  • Gestaltung

    Wintergrün
    Kleingruppen
    Solitär
    Pflanzabstand 50-70cm