Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida var. deamii) stammt ursprünglich aus den Prärien Nordamerikas und kommt dort in vielerlei Variationen vor. Die hier angebotene Art ist dafür bekannt, lange und reich zu blühen. Sie hat die Tendenz sich mittels kurzer Ausläufer zu verbreiten und bildet dadurch rasch üppige Bestände. Bei den ureinwohnenden Great Plains-Stämmen wie der Sioux, der Komantschen, der Cheyenne oder den Apachen war und ist der Sonnenhut ein wichtiges Heilmittel für den Hausgebrauch.
Standort und Pflege im Garten
Wie in seiner Heimat liebt der Sonnenhut nährstoffreiche Böden. Er kann gut in Naturgartenpflanzungen eingeplant werden, wo er Platz hat sich auszubreiten. Wir empfehlen ihn auch am sonnigen Gehölzrand. Im Vergleich zu anderen Rudbeckien wird diese Varietät etwas höher und sie ist dafür bekannt, gut mit Trockenheit zurechtzukommen. Die Verbreitung des Sonnenhuts findet typischerweise durch Ausläufer statt, wodurch sich die mehrjährige Staude stetig verjüngt und eben auch gerne ausdehnt. Im Winter sind keine besonderen Vorkehrungen zum Schutz der Pflanze zu treffen, tatsächlich kann man die zierenden Blütenköpfe auch bis ins Frühjahr stehen lassen und erst bei sichtbarem Neuaustrieb zurückschneiden.
Heilpflanze
Rudbeckia fulgida var. deamii wird analog zur verwandten Echinachea purpurea bis heute als bewährtes Erkältungsmittel bei grippalen Infekten sowie zur Wundheilung benutzt. Das Kraut und die Wurzeln des Sonnenhuts werden frisch oder getrocknet zu Heilzwecken eingesetzt. Bekannt sind Anwendungen als Tees, in Kapsel- oder Tablettenform, als Extrakte und Saft. Für weitere Informationen zur Anwendung des Sonnenhuts verweisen wir an dieser Stelle auf die naturheilkundlichen Fachstellen.
- Heilpflanze
- Lange Blütezeit
- Prachtstaude




