Pflanzenarten
Falls eine Art der Mischung bei ausverkauft ist, behalten wir uns vor, alternativ die Ersatzarten welche an zweiter Stelle aufgeführt sind zu liefern.
1x Iris sibirica oder Digitalis purpurea
1x Deschampsia caespitosa oder Molinia arundinacea
1x Angelica sylvestris oder Angelica arachnangelica
1x Eupatorium cannabinum oder Arctium lappa
1x Anemone hupehensis Rosa Sorte oder Aster novae-angliae
3x Silene dioica oder Geranium pratense
3x Lamium maculatum oder Lamium album
Standort
Die Grossstauden-Mischung «Starke Stauden frisch» gedeiht am besten in sonnigen bis halbschattigen Beeten mit nährstoffreichem, eher schwerem oder sogar feuchten Boden.
Gestaltung
Sobald die wärmende Frühlingssonne scheint, kann man förmlich zusehen, wie Grossstauden den Garten in eine üppige 3D-Landschaft verwandeln. Bunte Blüten werden von Gräserwolken und kontrastreichem Laub umspielt, rote Herbstfarben und Samenstände als Struktur runden das Gartenjahr ab.
Das Set enthält total 12 Topfpflanzen und reicht für 4-5 m2. Wobei die hoch wachsenden Stauden den Löwenanteil der Fläche bespielen und mit grosszügigen Abständen zueinander gepflanzt werden. Die niedrigen Arten sind als Einfassung für die Randbereiche angedacht. Für ein paar Farbtupfer im Frühling empfehlen wir Blumenzwiebeln zwischen die Horste zu setzen aber auch die robusten Taubnesseln und die früh blühenden Waldnelken können in die Lücken, welche durch die weiten Pflanzabstände der Solitärstauden entstehen, gepflanzt werden. Für sehr grosse Beete wie sie z.B. im öffentlichen Raum vorkommen, reduzieren wir auf Anfrage die Anzahl Einfassungspflanzen im Verhältnis zu den Grossstauden.
Staudenhecke – Sichtschutz für Sitzplätze
Die Sumpfwolfsmilch ist die erste, die in die Höhe schiesst. Im Verlauf des Frühsommers sind auch die anderen Stauden so hoch gewachsen, dass sie Sichtschutz und Geborgenheit bieten. Besonders in kleinen Gärten in denen Sträucher zu mächtig wären, sind Staudenhecken eine wunderbare Alternative, um Sitz- und Liegeplätze vor neugierigen Blicken zu schützen. Staudenhecken bieten dabei nicht 100%igen Sichtschutz – im Stehen ist ein «Schwatz durch die Blume» mit den Nachbarn immer noch möglich. Im Gegensatz zu architektonisch in Form geschnittenen Hecken, wirkt die Bepflanzung mit Grossstauden lebendiger und farbiger.
Grosse Pflanzflächen – wenig Pflege mit hohen Stauden
Grossflächige Bepflanzungen sind besonders pflegeleicht, weil die hoch wachsenden Stauden den Boden gut abdecken und aufkeimenden Unkräutern das Licht für die weitere Entwicklung stehlen. Nach einem Pflegedurchgang im Frühling müssen durch den Sommer fast nur in den randbereichen Unkraut reguliert und heraushängende Triebe zurückgeschnitten werden. In grossen Pflanzflächen stützen sich die hohen Stauden gegenseitig und müssen in der Regel nicht aufgebunden werden. Im Winter lässt man aufrechte Stängel und Samenstände stehen – sie bilden schöne Strukturen und sind wertvolle Rückzugsorte für Insekten. Ab März werden die Stauden zurückgeschnitten, bei grossen Flächen kann dafür sogar der hoch eingestellte Balkenmäher oder die Heckenschere zum Einsatz kommen. Allerdings empfehlen wir noch eine Nachbearbeitung von Hand, um unpassende Keimlinge zu entfernen und punktuell nachzuschneiden. Danach wird das auf ca. 10cm zerkleinerte Schnittgut als Mulchschicht zwischen den Horsten verteilt. Das Mulchen hat zahlreiche Vorteile: Es keimt weniger Unkraut, der Boden trocknet weniger aus und zu guter Letzt zersetzt sich das Schnittgut in Nährstoffe für die Stauden und muss nicht abgeführt werden.
- Grosse Flächen
- Pflegeleicht
- Staudenhecke


