Levisticum officinale - Liebstöckel

Levisticum officinaleLiebstöckel

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CHF 7.00

⌀9-11cm Topf

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Der ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Liebstöckel (Levisticum officinale) wird bis 2 Meter hoch und bildet die für die Doldenblütler-Pflanzenfamilie typischen Doldenblüten. Er wird schon seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze angebaut. Besonders im Frühjahr, dann wenn der erste rötlich gefärbte Jungaustrieb frisch aus dem Boden kommt, hat die Pflanze ihr kulinarisch wohl bestes Aroma. Sie wird dann mit ihrem charakteristisch würzigen Aroma gerne in allerlei Frühlingsgerichten verwendet.

Standort im Garten

Im Garten pflanzt man den Liebstöckel an einen sonnigen bis leicht halbschattigen Platz in einem nährstoffreichen Kräuterbeet oder einem grossen Gefäss. Die typische Bauerngarten-Pflanze bevorzugt gut durchlässige, humusreiche Böden, die gerne feucht aber nicht staunass sind. Wir empfehlen, dem Liebstöckel viel Platz einzuräumen, damit die Pflanze zu ihrer vollen Pracht mit einem üppigen Horst und einer Höhe von bis zu 2 Metern heranwachsen kann. Im Winter zieht sich die Staude vollständig zurück, wobei wir sie mit einer Laubschicht bedecken, damit sie keine Frostschäden nimmt. Im Frühjahr wird das Maggikraut dann wieder austreiben. Wir beobachten, dass sich die Pflanze an einem für sie geeigneten Ort – einmal etabliert – bis zu fünf Jahren hält.

Raupenfutterpflanze

Neben der wilden Möhre (Daucus carota) ist auch der Liebstöckel eine beliebte Raupenfutterpflanze für den Schwalbenschwanz. Die Aufzucht der hübschen Raupen und deren Beobachtung wie sie sich verpuppen und wie daraus ein wunderschöner Schmetterling schlüpft, ist in den letzten Jahren sehr populär geworden. Die Kunden und Kundinnen sind vielmals extrem dankbar, dass sie bei uns Futternachschub für ihre Schützlinge finden. Da die Raupen sehr gefrässig sein können, empfehlen wir die Futterpflanzen schon im Frühling zu setzen damit sie genügend Grünmasse produzieren können. Wenn die Raupen während der Aufzucht sterben, ist meist ein Parasit schuld daran. Je früher die kleinen Raupen in ein geschütztes Vivarium kommen, desto weniger kann dies passieren.

Heil- und Gewürzpflanze

Ätherische Öle und andere Inhaltsstoffe wie Cumarine oder Bitterstoffe machen den Liebstöckel zu einer Heilpflanze. Zum Würzen von Salat, Frühlingssuppen, Quark und Kräuterbutter wird das frische Laub verwendet, das den Gerichten ein charakteristisches Aroma – eben nach Maggi – verleiht. In der Naturheilkunde werden sowohl die Wurzeln wie teilweise auch das Kraut und die Samen des Liebstöckels seit alters her zur Verdauungsförderung und gegen Blähungen eingesetzt. Insbesondere die Wurzel kann zur Durchspülungstherapie bei Blasenentzündungen eingesetzt werden. Seine Heilwirkung war schon im Mittelalter der Kräuteräbtissin Hildegard von Bingen oder auch Karl dem Grossen bekannt, die die Arzneipflanze Levisticum officinale beide lobend erwähnten. Bei Nierenentzündung, eingeschränkter Nierentätigkeit oder während der Schwangerschaft ist bei der Einnahme von Liebstöckel Vorsicht geboten. Als Gärtner*innen verweisen wir für weitere Informationen zur korrekten Anwendungen und Einnahme von Liebstöckel auf die entsprechenden Naturheilkunden-Fachstellen.

 

  • Raupenfutter
  • Heilpflanze
  • würzige Küchenpflanze

Eigenschaften

  • Licht

    Halbschattig
    Sonnig

  • Boden

    Durchlässig
    Topf
    Gartenbeet

  • Blütenfarbe

    Gelb

  • Blütemonat
    Juli bis August
  • Höhe
    150-200cm
  • Nutzung

    Ungiftig
    Essbar
    Heilpflanze
    Würzkraut

  • Fauna

    Bienen
    Käfer
    Raupen
    Wildbienen

  • Herkunft

    Mediterran

  • Wuchsarten

    Horst
    Versamen

  • Gestaltung

    Attraktiver Samenstand
    Solitär
    Pflanzabstand 80-100cm