Die Wiesen-Margerite (Leucanthemum vulgare) wächst schweizweit in ursprünglichen und angesäten Blumenwiesen, auf Weiden und manchmal sogar auf ungedüngten Rasenflächen. Sie ist eine der ersten Arten, die die Blumenwiese vom Mai bis in den Juni zum Blühen bringt, nach der Mahd erfolgt ein zweiter Flor im Herbst. Die Blüten, die auf aufrechten Stängeln über dem wintergrünen Laub stehen, werden gerne von Wildbienen und anderen Insekten besucht.
Standort in der Blumenwiese
Im Gegensatz zu grossblumigen Zuchtformen ist die hier angebotene Wildart äusserst anspruchslos und auch standfester. Sie passt am besten in sonnige Blumenwiesen auf einem eher trockenen, durchlässigen Boden. Wer keine Blumenwiese hat, kann auch im Rasen einen Bereich umgraben und dort verschiedene Wiesenblumen setzen. Mit ihren weiss leuchtenden Blüten können wir uns ebenfalls vorstellen, diese Wildpflanze in naturhafte Stauden-Mischpflanzungen zu integrieren – sofern die Selbstaussaat dort nicht stört. Um das Versamen zu verringern, werden die Stängel Mitte Juni bodeneben abgeschnitten. Diesen Sommerschnitt empfehlen wir ohnehin, da er eine zuverlässige Zweitblüte im Herbst anregt. Dasselbe gilt natürlich auch für die Kultivierung in Gefässen auf dem Balkon.
Heil- und Nutzpflanze
Was viele nicht wissen ist, dass Teezubereitungen aus Leucanthemum vulgare in der Naturheilkunde eingesetzt werden. Die würzigen Blätter, die süsslichen Blüten und die Wurzeln sind als Salatbeigabe oder Wildgemüse essbar. Die Wiesen-Margerite ist auch eine gute Schnittblume. Die Hauptgründe sie zu pflanzen sind unserer Meinung nach aber immer noch die Wildbienen und ihre anmutige Blüte.
- Blumenwiese
- Anspruchslos
- Zweitblüte im Herbst




