Der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) wächst in Sumpfwiesen oder wie am Fundort unserer Mutterpflanzen, dem malerischen Gäbelbachtal in Bern-Bümpliz, entlang von Bachrändern und Gräben. Die Hauptblütezeit liegt im Juni, danach öffnen sich über Monate immer wieder vereinzelt pinke Blüten, welche gerne von Insekten angeflogen werden. Je nach Standort verfärbt sich das tief eingeschnittene Laub im Herbst in ein lebhaftes Rot.
Standort im Garten
Vom Wort ‚Sumpf‘ sollte man sich nicht verunsichern lassen. Auch wenn es der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) gerne feucht mag, zeigt er sich im Garten anpassungsfähig und gedeiht auch in schwerer, nährstoffreicher Gartenerde wunderbar. Wer hingegen nur einen trockenen Standort anzubieten hat, dem empfehlen wir gerne den gleichfarbigen Blutroten Storchschnabel (Geranium sanguineum).
Rückschnitt im Sommer
Wenn die Hauptblüte im Frühsommer langsam nachlässt, ist es Zeit für einen bodenebenen Rückschnitt. Wir empfehlen den Remontierschnitt , da der Horst insbesondere an nährstoffreichen Standorten häufig auseinanderfällt. Zudem treibt das Laub nach dem Schnitt wieder frisch und kompakt aus und schenkt uns im Herbst eine zweite Blüte.
- Lange Blütezeit
- Insektenpflanze
- Rote Herbstfärbung






