Die wärmeliebende Knäuel-Glockenblume (Campanula glomerata) wächst auf Blumenwiesen und an sonnigen Gehölzrändern im Jura und in den Voralpen. Ihr Name kommt daher, dass die Einzelblüten nicht wie bei anderen Glockenblumenarten als Rispe aufgereiht sind, sondern – wie ein Knäuel – alle am selben Ort auf dem Stielende sitzen. Der Knäuel ist nicht immer gleich deutlich ausgebildet, die Farbe der Glocken erscheinen jedoch immer in einem vergleichsweise dunklen und kräftigen Blau. Alle Glockenblumen sind eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen.
Trockener Standort im Garten
Im Garten bevorzugt diese Wildpflanze einen sonnigen bis halbschattigen Platz im Randbereich von Beeten, in Gefässen oder am Gehölzrand. Der Boden sollte trocken und durchlässig sein. Die Knäuel-Glockenblume wächst sogar in Steingärten. Diese pflegeleichte Glockenblumenart verbreitet sich auch über kurze Ausläufer. Bestände, die nach mehreren Standjahren verkahlen, können durch Teilung im Frühling oder Herbst wieder mehr Vitalität erlangen. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Blüte im Herbst. Bei Vorkommen in Blumenwiesen sollten diese erst im Juli gemäht werden, wenn die Samen der Glockenblume schon reif sind.
- Grosse Blüten
- Trockener Boden
- Wildbienenpflanze


