Der aus den osteuropäieschen Gebirge stammende Braune Storchschnabel (Geranium phaeum) ist streng genommen nicht ganz einheimisch, aber bei Naturgärtner*innen dennoch äusserst beliebt. Die dunkle, rotbraune Blüte ist ebenso einmalig wie die gefleckten Blätter. Honig- und Wildbienen sowie Hummeln schätzen die Pflanze als Nahrungsquelle.
Standort im Garten
Geranium phaeum ist eine krautige Pflanze, anspruchslos und pflegeleicht. Sie wächst sonnig bis schattig. An Gehölzrändern, in feuchten Wiesen und in Gefässen findet sich der Braune Storchschnabel gut zu recht und lebt als ausdauernde Wildstaude viele Jahre lang in Gesellschaft mit anderen anspruchslosen Pflanzen. Er verbreitet sich über seine dicken Wurzeln und wird deswegen auch oft als Bodendecker verwendet. Bei uns in der Gärtnerei haben wir sogar einen Bereich, wo sich der Braune Storchschnabel gegen das Wurzelunkraut Girsch / Baumtropf behaupten konnte – oder sagen wir besser – wo sie nebeneinander wachsen.
- Bodendecker
- Anspruchslos
- Bienenpflanze




