Das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiaca) ist in kalkarmen, montanen Magerwiesen heimisch. Bestände im Mittelland sind gemäss Botanikern häufig aus Gärten verwildert und viel wuchsfreudiger als die Bergler. Genau eine solch wuchsfreudige Sippe bieten wir aktuell an. Über ober- und unterirdische Ausläufer verbreiten sich die behaarten Rosetten schnell zu einem dichten, wintergrünen Teppich. Anders als die meisten gelb blühenden Verwandten – wie z.B. das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) – überrascht das Orangerote Habichtskraut (Hieracium aurantiaca) mit einer in der heimischen Pflanzenwelt sehr seltenen Blütenfarbe. Im Sommer stehen zahlreiche orangerote Blütenköpfe als wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und Schmetterlinge zur Verfügung. Eine Nachblüte im Herbst bringt den aussergewöhnlichen Farbton nochmals in unsere Gärten.
Pflegeleichter Bodendecker für Strassenränder, steile Böschungen
Für kleine Beete ist das Habichtskraut aus unserer Sicht zu konkurrenzstark. Es gibt aber durchaus Verwendungsmöglichkeiten wo die Wuchskraft und Robustheit dieser insektenfreundlichen Pflanze von Vorteil sind. Wir empfehlen das Orangerote Habichtskraut gerne für trockene Flächen, die man möglichst pflegeleicht gestalten möchte wie z.B. steile Böschungen, die mühsam zum Mähen sind. Zudem ist es relativ tritt- und salzverträglich und somit gut als Bodendecker für Wegränder geeignet.
Das Orangerote Habichtskraut ist nicht nur bei Insekten beliebt, die Blüten und die herb-bitter schmeckenden jungen Blätter können auch gegessen werden.
- Robust
- Ausläufer
- Bodendecker





