Der Schopfige Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) ist in Trockenwiesen und zwischen Felsen zuhause. Mit seinen niederliegenden Stängeln wächst diese Wildpflanze zu flachen Polstern heran. Die gefiederten Blättchen behalten in milden Wintern ihre bläulich-grüne Farbe. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Schmetterlingsraupen. Die sich von Mai bis Juni öffnenden gelben Schmetterlingsblüten sind insbesondere bei Wildbienen sehr beliebt – davon auch viele spezialisierte Arten. Namensgebend für den Schopfigen Hufeisenklee (Hippocrepis comosa) sind die hufeisenförmig angeordneten Früchte, welche wie gedrehte Hörner aussehen. Dies sowie die ähnlichen Blüten führt manchmal zu Verwechslungen mit dem Hornklee (Lotus corniculatus), welcher jedoch aufrecht wächst und schwarze, glatte Hülsenfrüchte bildet. Beide Wildpflanzen haben einen sehr hohen ökologischen Wert für Insekten.
Trockener Standort im Garten
Im Garten passt der Hufeisenklee gut in Kies-und Steingärten, Mauerkronen, Magerwiesen und trockene Beetränder. Wie sich die magerkeitsliebende Wildpflanze in fettem Gartenboden verhält, wollen wir noch herausfinden.
- Kiesgarten
- Polsterpflanze
- Wertvoll für Insekten






