Den Gelben Eisenhut (Aconitum lycoctonum ssp. vulparia) trifft man häufig in Hochstaudenfluren der Voralpen an. Aber auch in feuchten mittelländischen Wäldern gibt es vereinzelte Vorkommen, die Samen unserer Mutterpflanzen stammen denn auch von einem halbschattigen Bachrand in Rösshäusern BE.
Standort im Garten
Der Gelbe Eisenhut wächst gut in durchlässigem, humosen, nährstoffreichem Boden der auch im Sommer nicht ganz austrocknet. Die stattliche Staude welche sich kühlen Alpenraum wohlfühlt, passt daher gut in halbschattige Gartenbeete und an feuchte Gehölzränder. In der Gartengestaltung lassen sich die lockeren Rispen wunderbar mit anderen Arten kombinieren, im Juni fällt das dezente Cremegelb allein durch die Fülle der Blüten auf. Im Gegensatz zum straff aufrechten Blauen Eisenhut bildet der Gelbe Eisenhut einen lockeren Blütenstand mit ausladenden Ästen. Die verblühten Samenstände bleiben bis in den Winter als interessante Struktur stehen.
Giftpflanze
Weil früher sein Gift verwendet wurde um Köderfleisch für Wölfe zu präparieren, ist der gelbe Eisenhut ist auch unter dem Namen Wolfswurz oder Wolfs-Eisenhut bekannt. Heute wird er nur noch in der Homöopathie als Heilpflanze genutzt. Er ist in allen Pflanzenteilen giftig und sollte deshalb nicht in Kindergärten gepflanzt werden.
- Gehölzrand
- Kühler Platz
- Giftig






