Der Tüpfelfarn (Polypodium vulgare) wächst auf Felsen, Baumstrünken und in trockenen Wäldern. Grundsätzlich mag dieses Farn ein eher saures Bodenmilieu – genährt von einer Laubschicht, haben wir jedoch auch schon prächtige Bestände auf Jurakalk gefunden. Typisch sind die Sporen die im Sommer als dunkelbraune Tüpfchen an der Unterseite der Wedel kleben. Der ebenso bekannte deutsche Namen Engelsüss weisst hingegen auf im Wurzelstock enthaltene Zuckerarten und die ehemalige Verwendung als Heilpflanze hin. Auch immergrün und auf Felsen und Mauern zu Hause ist der Braunstielige Streifenfarn (Asplenium trichomanes). Wo hingegen der Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium) eher auf feuchtem Gestein zu finden ist. Da die Kultivierung von Farnen spezielle Einrichtungen und viel Zeit bedarf, haben wir ausnahmsweise Bio-Jungpflanzen aus dem Ausland zugekauft.
Standort im Garten
Auch in Kultur mag es der Tüpfelfarn trocken und durchlässig, er eignet sich für die Pflanzung in halbschattigen Steingärten und Gefässen auf dem Balkon. An geeigneten Standorten kann sich Polypodium vulgare mit seinen Rhizomen flächig verbreiten. Da diese Wildpflanze langsam wächst, empfehlen wir ebenso konkurrenzschwachen Nachbarn.
- Steingärten
- Wintergrün
- Bodendecker



