Das nickende Leimkraut (Silene nutans) wächst in Trockenwiesen und Kiesflächen. Das Saatgut für unsere Mutterpflanzen haben wir in einer ehemaligen Kiesgrube in Bremgarten b. Bern gesammelt, am gleichen Ort wo auch das Taubenkropf-Leimkraut (Silene vulgaris) vorkommt, den die beiden Schwestern haben ähnliche Bodenansprüche. Während letztere durch die aufgeblasenen Kelchblätter auffällt, zeigt sich das nickende Leimkraut in allen Pflanzenteilen filigraner. Die am Abend leicht duftenden Blüten hängen an feinen Stängeln und werden gerne von Nachtfaltern angeflogen.
Standort im Garten
Das nickende Leimkraut mag es sonnig, trocken und mager. An zu nährstoffreichem oder gar staunassen Plätzen fällt sie schnell auseinander oder ihre Wurzeln verfaulen. Sie eignet sich gut für Trockenwiesen und Kiesgärten, denn sie ist äusserst trockenheitsverträglich.
- Magerwiesen
- Trockener Boden
- Wertvoll für Nachtfalter




