Im Mittelland kommt das Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium) in Waldlichtungen vor. Grössere, von weitem in Pink leuchtende Kolonien trifft man in Hochstaudenfluren und Felsschutt in den Voralpen und im Jura an. Die auffälligen Blütenkerzen bilden im Spätsommer schneeweisse, wollige Flugsamen. Dennoch verbreitet sich diese Wildpflanze in erster Linie über Ausläufer. Je nach Witterung und Höhenlage verfärbt sich das Laub im Herbst ins Rötliche. Die Staude ist eine wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlingsraupen.
Standort im Naturgarten
Die konkurrenzstarke Wildpflanze fühlt sich in halbschattigen Bereichen mit leicht feuchtem Boden wohl. Im Hochsommer, wenn in den waldigen Lebensräumen meist nicht viel Einheimisches blüht, bringt das Schmalblättrige Weidenröschen mit seinen grossen Blütenkerzen jede Menge Pink in den Naturgarten. Aufgrund seiner Ausläuferbildung empfehlen wir die Pflanzung in wildere Flächen oder Gehölzränder. Aufgrund der guten Fernwirkung kommt die attraktive Wildpflanze auch im Beethintergrund von grossen Gärten gut zur Geltung.
- Grosse Blüte
- Ausläufer
- Insektenpflanze






