Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) ist in Blumenwiesen und an Wegrändern überall häufig anzutreffen. Die relativ lang anhaltende Blüte ist meist Weiss, manchmal sind auch natürliche rosafarbene Variationen zu finden. Diese anspruchslose Wildpflanze empfehlen wir für sonnige, eher trockene Blumenwiesen und kiesige Restflächen im Naturgarten. Bei der Pflanzung im Kräuterbeet ist zu bedenken, dass die wüchsige Pflanze leichte Ausläufer bildet und auseinanderfällt, wenn die Erde zu viele Nährstoffe enthält. Die Kultivierung in grossen Gefässen ist möglich, sobald es der starkwüchsigen Pflanze zu eng wird, sollte der Wurzelballen geteilt werden. Sowohl in der Blumenwiese wie auch im Garten regt ein Schnitt im Sommer eine zuverlässige Zweitblüte im Herbst an.
Nahrungsquelle und Heilpflanze
Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen und viele andere Insektenarten. Für Haustiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen ist sie ein Leckerbissen. Die zarten Blatttriebe und die Blüte sind auch für uns Menschen essbar, aufgrund der Bitterstoffe finden sie jedoch nur in kleinen Mengen in Tees oder als Gewürz in Suppen, Kräuterquark Verwendung. Dank 80 verschiedenen Wirkstoffen ist die Schafgarbe ein bekannte Heilpflanze die bis in die heutige Zeit verschiedene Beschwerden lindern kann. Da wir Gärtner*innen und nicht Drogist*innen sind, verweisen wir aus rechtlichen Gründen auf Bücher oder Fachstellen im Internet in der die Anwendung der Heilpflanze fachkundig beschrieben sind.
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